Der Mann, der Sherlock Holmes tötete von Graham Moore

16.08.2019

Klappentext:

Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht er sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen. Zwei Morde, zwei Amateurdetektive, zwei Welten - und ein großer Lesespaß!

Ich mag Geschichten um Sherlock Holmes und um das viktorianische London. Da baut sich bei mir sofort eine mysteriöse und dunkel Stadt auf. Der Unterschied zu den üblichen Büchern ist, dass hier der Leser einfach in zwei Zeitebenen unterhalten wird. Einmal so um das Ende des 19. Jahrhunderts und dann Mitte der 2000er. Die Geschichte dir in der Vergangenheit spielt, ist sehr detailliert und bildschemenhaft beschrieben, so wie man sich das gute alte London halt auch gut vorstellen kann.

2010 wird ein Fan in einen Mord verwickelt und um diesen aufzuklären wird eine Verfolgung aufgenommen. Das beschriebene hat mich so ein bisschen an das Spiel, Scotland Yard jagt Mister X erinnert. Vielleicht ging es mir nur so dabei, aber mich hat es halt gestört, dass die übliche Umgebung einfach verlassen wurde, da ging bei mir die Spannung etwas verloren.

Trotz allem kann man sagen, dass dieses Buch den Leser gut unterhält auch wenn ich mir etwas mehr historische Einblicke gewünscht hätte.

Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für Ihre Geduld, da ich gesundheitlich eingeschränkt war.

Quelle des Bildes: Lovelybooks