Diamantdrache (Feuerrosen - Trilogie 1) von Marie - Luis Rönisch

Das Königreich Candiora besteht eigentlich nur noch aus verlassenen Dörfern, hungernden Menschen, verkohlten Gegenden, nichts ist wirklich mehr ansehbar geschweige genießbar. Hier zu Leben heißt es mit dem Schicksal zu kämpfen und Ewalyn die Thronerbin ist, kann es nicht mehr mitansehen wie ihr Volk darunter leidet. Denn das Candiora so verwüstet wurde liegt an dem Drachen, eine Bestie, die alles aber wirklich auch alles den Menschen raubt, was einigermaßen Nahrung bietet. Hingen geht es in den Bergen eine Gegend namens Dahana dort blüht, wächst und gedeiht es in jeder Art. Aber dort lebt auch der Drache von Dorion, er achtet auf die beiden Grenzen von Candiora und Dahana und dass niemals jemand Sie überquert. Ewa, wie Sie kurz genannt wird will den Drachen vernichten und somit ihr Volk in eine sichere Zukunft bringen. Aber Sie hätte nicht erwartet, dass vor ihr ein Mann mit goldenen Augen steht. Ein Mann, der selber nichts für seinen Schmerz kann, denn er ist Opfer eines grausamen Fluches und nichts kann diesen brechen, noch nicht einmal die Liebe zueinander. Aber Ewa gibt noch auf und will versuchen nicht nur ihr Volk, sondern auch den Mann mit den goldenen Augen retten.

Der Einstieg in das Buch gefiel mir wirklich super, man hatte das Gefühl das es wie der Beginn eines Filmes ist. Denn es wird kurz angerissen wie, was, warum und dann sieht bzw. liest man das sich die Thronfolgerin für ein wichtiges Fest zurecht macht, bis ihr Vater ihr ein paar Takte sagt und Sie es nicht hinnehmen will. Da Ewa schon lange mit sich und ihrem Volk ringt, welches unter der Bestie von Dorion leidet. Kurzerhand beschließt das Mädel die Sache selber in die Hand zunehmen. Als aber Ewa auf den "Drachen" trifft, da trifft es auch Sie wortwörtlich.

Die Welt die Marie - Luis hier geschaffen hat war wirklich atemberaubend, denn man hatte schon das Gefühl die Autorin hat ihre Geschichte lebt. So wie Sie die niedergeschrieben hat, habe ich Sie als Leser auch wahrgenommen. Was mich aber gestört hat, dass viele scheinbar Liebling Szenen der Autorin sehr ausschmückend waren und dadurch die Geschichte manchmal sehr gestreckt war.

Fazit für mich: Mir gefällt das Buch sehr gut und ich fand es auch sehr ansprechend. Aber trotzdem war diese detaillierte Beschreibung an mancher Stelle einfach zu viel, deswegen gibt es leider nicht die vollen Punkte dafür.


Vielen Dank an die #Netzwerkagentur für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars


Bildquelle: Lovelybooks