Die Sprache der Dornen von Leigh Burdugo

Hungrige Wälder, magische Künste und schreckliche Geheimnisse: In der Welt von Kaz Brekker und seinen »Krähen« erzählt man sich in langen Winternächten gern Geschichten voller dunkler Versprechungen. Sechs davon sind hier zusammengetragen und werden von aufwendigen Illustrationen zum Leben erweckt. Von der Meerjungfrau, deren Stimme furchtbare Stürme heraufbeschwört, über eine alte Kräuterfrau, die viel mehr ist als sie scheint, bis zum hässlichen Fuchs, der sich beim falschen Mädchen einschmeichelt: Diese märchenhaften Erzählungen sind ein Muss für alle Fans der »Krähen« und Grisha.

Ich war schon total gespannt auf dieses Buch mit den fantastischen Kurzgeschichten, denn ich finde im Alltag das auch mal ganz schön eine kurze und knackige Geschichte zu lesen, statt eines langen und endlosen Buches.

Aber bevor ich was vom Inhalt schreibe möchte ich noch erwähnen, dass die Innengestaltung des Buches absolut traumhaft geworden ist. Wirklich wunderschöne Illustrationen zu den Geschichten.


Das Buch beinhaltet 6 Geschichte oder sollte man sagen Märchen, es ist auch nicht allzu Seitenstark von daher ist auch sehr handlich gehalten. Aber man muss sich auch im Klaren sein, dass die Märchen unterschiedlich sind, alle haben einen komplett anderen Handlungsstrang und kann man somit auch nicht vergleichen. Des Weiteren sind es auch keine klassischen Märchen, sondern schon zum Großteil sehr facettenreich und fantasievoll angelegt.Die Autorin Leigh Bardugo kann nicht nur flüssig schreiben, Sie hat auch wirklich tolle Idee, die hier im Buch umgesetzt wurden. Mich hat dieses Buch schön über die dunkle Jahreszeit begleitet und kann es deswegen nur empfehlen.


Lieben Dank an den #Knaur Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.