Eine Träne am Horizont 1: Sehnsucht nach dem Verlorenen von Thomas Brandl

05.10.2020

Sehnsucht nach dem Verlorenen, nach einer verlorenen Zeit und einer fehlenden Harmonie mit der Welt.Ein vom Leben gezeichneter Mann liegt im Frühjahr 1966 mit rätselhaften Symptomen in einem Privatkrankenhaus von Buenos Aires. Auf dem Krankenbett denkt Vincent von Hohenholte an die glücklichen Tage seiner Jugend zurück. Im Jahr 1913 hatte er an der kaiserlichen Universität in Wien Geschichte studiert und sich in die schöne Angela verliebt. Hohenholte erlebte unvergessene Momente der Liebe und der Verbundenheit, aber ein uraltes Geschöpf aus den Tiefen der Vergangenheit neidete dem Paar das Glück. Es lockte Angela und Vincent an Bord eines Schiffes. Die Kreuzfahrt auf der Donau hatte als Ziel das Schwarze Meer, aber dort sollten sie nie ankommen. Hohenholte musste feststellen, dass seine Lehrbücher an der Universität in vielen Dingen nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. (Klappentext)

Das Cover ist wirklich "gut" gemeint für diesen wirklich guten historischen Roman. Wer glaubt, dass hier ein typischer Liebesroman innehält, der täuscht sich sehr. In diesem Buch geht es um den "jungen" Vincent der sein Leben als Student in vollen Zügen nutzt, statt wirklich ernsthaft zu studieren, bei einem Bankett trifft er die junge Angela die das komplette Gegenteil von Vincent und seinem Lebensstil ist. Für beide ist es nicht nur Liebe auf den ersten Blick, sondern eine Schicksalswendung des Lebens.

Mich hat das Buch eingesaugt, total mitgenommen. Ich war sehr überrascht über den Autor und dessen kreativen Idee zu der Geschichte. Ich bin jetzt schon auf den zweiten Teil gespannt.


Von mir gibt es für dieses tolle Buch volle 5 Sterne. Vielen Dank an #Thomas Brandl für das Rezensionsexemplar.