Die Spiegel von Kettlewood Hall von Maja Ilisch

England Ende des 19. Jahrhunderts, die 14-jährige Iris Barling lebt seit dem Tod ihrer Mutter bei der Großmutter. Zu der damaligen Zeit war es noch üblich das auch Kinder in Fabriken arbeiteten so auch Iris. Als Sie eines Tages eine alte und kostbare Schachfigur findet, ist ihr sofort klar, dass die von ihrer Mutter stammen musste. Diese war bis zu ihrem Tod in Kettle Wood Hall Dienstmädchen, nun hofft Iris mit der Zurückgabe auf ein besseres Leben für ihre Großmutter und sich. Mit voller Hoffnung macht sich Iris auf den Weg dorthin, Sie ist plötzlich ganz erstaunt das man Sie sehr freundlich dort empfängt, regelrecht einlädt doch hier eine Zeitlang zur Ruhen...welches Geheimnis hat Kettle Wood Hall zu verbergen?

Der Roman von Maja Ilisch ist wirklich düster, mysteriös, geheimnisvoll und voller Geschichte. Man wird regelrecht in die Geschichte eingesogen, jeder der Conjuring oder ähnliches von den Filmen her kennt wird dieses Buch lieben.

Wir lernen die 14- jährige Iris Barling kennen, die täglich um ihre Existenz kämpfen muss, seit ihren Mutter verstarb. In dem riesigen und zugleich schaurigen Anwesen geschehen seltsame Dinge und Iris möchte herausfinden welches Geheimnis das Haus hat. Die Geschichte ist auch die meiste Zeit aus Sicht von Iris erzählt. Je tiefer die Story geht, desto mehr wächst dieses Mädchen einer jungen Dame heran.

Mir gefiel das Buch wirklich gut, es war mal was anders, frisch und unverbraucht. Was mir ja wieder besonders gefiel waren die historischen Elemente womit man mich immer wieder kriegt. Zwischenzeitlich hatte es leicht schwächen, aber es hat der Geschichte an sich nicht geschadet. Deswegen würde ich hier max. einen halben Punkt abziehen wollen.

Vielen lieben Dank an den #Knaur Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars